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Jahresbericht der Hai-Stiftung für das Jahr 2007

Juni 2008
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Projekte

Hai-Ausstellung

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  Die Ausstellung wurde am 10. November 2006 in Hamburg im Rahmen des jährlichen Kongresses der Europäischen Elasmobranchier Gesellschaft eröffnet und schloss am 20. Mai 2007. Auch in Hamburg war die Ausstellung ein Erfolg. Nach Hamburg ging sie nach Leipzig und wurde dort am 6. Juni 2007 in Anwesenheit von Alexander Godknecht eröffnet. Sowohl die Pressekonferenz als auch die Vernissage waren sehr gut besucht. Die Ausstellung wie auch die Haie erhielten ein sehr gutes Echo in der Presse. Die Ausstellung schloss am 11. November 2007 und war auch in Leipzig ein grosser Erfolg. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 24. Juli 2008 am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund wird sie in Leipzig eingelagert.

Ausgaben/Investitionen 2007: ca. 8'700 CHF
Ausgaben/Investitionen bisher: ca. 192'700 CHF

 
Hai-Identifikation

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  Das Projekt zur Identifikation von Haien anhand kleinster Gewebeproben wurde 2007 erweitert. In Zukunft soll es nicht nur möglich sein festzustellen, was für eine Haiart gefangen wurde, sondern zusätzlich auch aus welcher Region sie stammt. Zollinspektoren soll so die Möglichkeit gegeben werden, Hai-Fänge genauer zu analysieren und Verstösse gegen regionale Schutzmassnahmen besser feststellen und bestrafen zu können. Ein weiteres Projekt mit dem Ziel, die multiple Vaterschaft bei verschiedenen Haiarten zu untersuchen wurde ebenfalls 2007 gestartet.

> Publikationen


Investitionen 2007: ca. 23'000 CHF
Investitionen bisher: ca. 113'000 CHF

 
Kinderstuben

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  Das Projekt Hai-«Kinderstuben» in Rookery Bay/Ten Thousand Islands wird weiterhin von Pat O'Donnell in Zusammenarbeit mit dem Mote Marine Lab betreut.

Investitionen 2007: 0 CHF
Investitionen bisher: ca. 21'100 CHF



Riesenhaie

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  Die Untersuchung von Kinderstuben und Wanderungen der Riesenhaie vor Wales und Schottland (wissenschaftliche Leitung Colin Speedie) ist erfolgreich und wird weiterhin von der Stiftung unterstützt. Die Untersuchungen wurden auf folgende Regionen ausgeweitet: Cornwall, Devon, Whales, Irische See, Clydes, Hebriden. Erste Daten sind sehr interessant. Wissenschaftliche Publikationen werden ab Sommer 2008 erwartet. Das Projekt wurde in diversen englischen Tierschutz-Zeitschriften erwähnt.
2007 hat die Stiftung wieder ihre Digitalkamera für das Projekt zur Verfügung gestellt.


Unterstützung 2007: 210 CHF
Investitionen bisher: ca. 43'210 CHF



Bullenhai Wanderungen Fiji
(Teilprojekt 2)

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  Für nahezu alle Haiarten fehlen biologische Daten, speziell über ihre exakten geographischen Verbreitungsgebiete, ihr Migrationsverhalten oder zuverlässige Zahlen zu Populationsgrössen. Dies trifft auch auf weitverbreitete, küstennah lebende Arten wie den Bullenhai (Carcharhinus leucas) zu.
2007 wurde ein dichtes Netz aus akustischen Sendern und stationären Empfängern aufgebaut, um die kleinräumigen Bewegungen der Bullenhaie am Shark Reef in Fiji genauer untersuchen zu können.


Investitionen 2007: 22'200 CHF
Investitionen bisher: ca. 41'200 CHF



Haischutz Zone Fiji

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  Das Haischutz-Zonen Projekt der Stiftung auf Fiji unterstützt das Projekt von Mike Neumann, das die Verwandlung des "Shark Fin Reefs" vor der Südküste von Viti Levu in eine Haischutz-Zone, zum Ziel hat.
Die Stiftung finanzierte in einem ersten Schritt das 10 m Motorboot "Reef Warden". 2006 wurde die Haischutzzone erweitert. Die Stiftung übernahm 2006 die Garantie über CHF 3'600, die dem einem neu an der Schutzzone beteiligten Dorf für die Überlassung der Nutzungsrechte seines Riffgebietes bezahlt werden.
Das Projekt läuft heute aus eigener Kraft und hat 2007 keine Unterstützung durch die Stiftung verlangt.


Investitionen 2007: 0 CHF
Investitionen bisher: ca. 26'600 CHF




Zitronenhaie Jupiter
(Florida / USA)

Neues Projekt

  Die Stiftung unterstützt seit 2007 ein Forschungsprojekt zur Untersuchung einer Zitronenhai-Population in Jupiter (Florida/USA). Das Projekt wird vom weltbekannten Haiforscher Prof. Samuel "Doc" Gruber geleitet und zusammen mit dem Shark Lab (Bahamas) realisiert.

In Jupiter sammeln sich zu bestimmten Jahreszeiten hunderte von Zitronenhaien. Oft liegen sie ruhig auf dem Meeresgrund und scheinen auf etwas zu warten. Ziel der Projektes ist es, dieses aussergewöhnliche Verhalten genauer zu untersuchen. Hierfür werden ausgewählte Weibchen mit akustischen Sendern versehen. Mit Hilfe von stationären Empfängern sollen die Bewegungen der Haie analysiert werden. Zusätzlich zur Analyse des Schwimm- und Wanderverhaltens der Haie sind biochemische und molekularbiologische Analysen geplant.


Unterstützung 2007: 13'400 CHF



Hai-Schutz Hong Kong

Neues Projekt

  Hong Kong ist die internationale Drehscheibe im Haiflossen Handel. Mehr als 70 % aller Haiflossen werden via Hong Kong in die asiatische Region und speziell das chinesische Festland transportiert. In Zusammenarbeit mit den in Hong Kong lebenden Photografen Alex Hofford und Paul Hilton soll eine Aufklärungskampagne über den Haiflossen-Handel aufgebaut werden. Mit Fotos und Filmmaterial von Alex und Paul soll eine Ausstellung und eine Info-Broschüre erstellt werden. Sollte dieses Projekt Erfolg haben, soll die Informationskampagne auf das chinesische Festland ausgedehnt werden. Die Stiftung unterstützt das Projekt finanziell und mit ihrer Erfahrung sowie Material aus der > Hai-Ausstellung.

Unterstützung 2007: 3'400 CHF


Kleinprojekte:

  Tracking Workshop am AES Treffen
Im Rahmen des jährlichen Treffens der grössten internationalen Elasmobranchier Organisation, der American Elasmobranch Society (AES), in New Orleans konnte Dr. Jürg Brunnschweiler einen wissenschaftlichen Workshop zum Thema "Tracking von Haien" organisieren. An diesem sehr erfolgreichen Workshop wurde der Einsatz von bestehenden und neuen Technologien im Bereich der Verfolgung von Hai-Bewegungen und -Wanderungen diskutiert. Die Hai-Stiftung und die US-Shark Foundation unterstützten diesen Workshop finanziell. Gary Adkison, Secretary der US-Foundation, Prof. Gruber und Jürg Brunnschweiler hielten Vorträge.


Unterstützung: 3'700 CHF




 


Öffentlichkeitsarbeit Hai-Stiftung und Shark Info

Medien-/Öffentlichkeitsarbeit   Im Jahr 2007 beantwortete das Büro der Hai-Stiftung und von Shark Info wieder hunderte von Anrufen und E-Mails mit Fragen zu Haien, redigierte diverse Artikel über Haie und gab diverse Interviews zu aktuellen Hai-Themen. Shark Info produziert momentan zwar keine Publikationen, wird jedoch regelmässig in Sachen Haie angefragt.
Speziell zu erwähnen sind ein Spiegel-Interview Anfang 2007 zu dem seltenen Fund eines lebenden Krausenhais. Ein Interview mit Alexander Godknecht zum Tigerhai-"Kunstwerk" von Damien Hirst, das in Bregenz ausgestellt war, wurde im Schweizer Fernsehen in der Sendung Kulturplatz im Februar ausgestrahlt. Ebenfalls im Februar wurde ein Interview mit Dr. Jürg Brunnschweiler im Büro der Hai-Stiftung ausgenommen und in der letzten Sendung der Serie MTW (Mensch Technik Wissenschaft) der Schweizer Fernsehens ausgestrahlt.


Stop Hai-Produkte

Stop Hai-Produkte

  2007 wurde die Aktion "Stop Hai-Produkte" in der Schweiz gestartet. Die Stitung hat hierfür ein Logo und aktionsspezifische Web-Seiten entworfen. Auf den Seiten werden Firmen vorgestellt, die sich verpflichtet haben, keine Hai-Produkte mehr zu führen. Die Stiftung stellt ebenfalls Musterbriefe zur Verfügung, die Hersteller darum bitten, eventuelle Hai-Produkte aus ihrem Sortiment zu nehmen. Die Aktion stiess bis heute leider auf kein Interesse. > mehr


Marathon du Médoc   Am 23. Marathon du Médoc im September 2007 lief Alexander Godknecht unter dem Motto "Stop Hai-Produkte" für die Haie mit. Die Zeit war zwar äusserst mässig, dafür konnte die Nachricht länger präsentiert werden ;) > mehr


Europäische Hai-Woche   Im Oktober 2007 startete die Europäische Hai-Woche. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Shark Alliance, Ocean Care und der EEA organisiert. Ziel dieser Aktionswoche war es, auf den dramatischen Rückgang des Haibestands in Europa, die Rolle Europas im internationalen Handel mit Haien und auf die weltweite Gefährdung der Haie hinzuweisen. Die unzureichende Gesetzgebung der Europäischen Union gefährdert die weltweiten Hai-Bestände. In einer Online Unterschriftensammlung und durch den Versand von Unterlagen und Broschüren konnte die Stiftung über 1'200 Unterschriften sammeln. Diese wurden zusammen mit den von den anderen Organisationen gesammelten Unterschriften der Europäischen Kommission vorgelegt. > mehr


CITES   Im August 2007 reichte die Hai-Stiftung bei Dr. M. Lörtscher, Bundesamt für Veterinärwesen/Artenschutz, die Bitte ein, dass sich die Schweiz bei der CITES-Konferenz (Artenschutz-Konferenz) 2007 für den Schutz der Dorn- und Heringshaie einsetzt. Die Anstrengungen zu Schutz der zwei Arten blieben leider erfolglos. Dorn- und Heringshai wurden 2007 nicht in die CITES-Liste der bedrohten Arten aufgenommen.


Web-Server   2007 verzeichnete der Web-Server der Hai-Stiftung grob ca. 335'000, derjenige der Shark Foundation 357'00 Besuche. Zum ersten Mal verzeichnet www.shark.ch mehr Besuche als www.hai.ch. Klarer Spitzenreiter der besuchten Seiten auf beiden Servern war die Hai-Datenbank. Die Tendenz der Besuche auf beiden Servern ist erfreulicher Weise steigend.
 


Administrativa

Generell   Die Stiftung war 2007 wieder aktiv an Haischutz-Aktionen beteiligt. Neben der Projektunterstützung konnte die Ausstellung, nach Leipzig, am sehr guten Standort "Deutsches Meeresmuseum Stralsund" platziert werden. Zwei für den Haischutz wichtige Projekte werden neu unterstützt.
Auf einer USA Reise des Präsidenten wurden neue Kontakte geknüpft und die Arbeit der US-Stiftung koordiniert.

2007 wurde ein neuer Stiftungs-Flyer in Zusammenarbeit mit einer Agentur erstellt.

Erfreulich war die Spendenaktion eines bekannten Zürcher Zahnarztes, die er anlässlich seines 50. Geburtstages der Hai-Stiftung widmete. Dr. Jürg Brunnschweiler konnte an der Feier die Hai-Stiftung und sein Fiji-Projekt vorstellen. Sämtliche Spenden wurden ausnahmslos für das Fiji Bullenhai-Projekt eingesetzt.

Eine weitere grosse Spende wurde von einem langjährigen Gönner nach einer Tombola an die Hai-Stiftung überwiesen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Spendern und Gönnern ganz herzlich bedanken. Ohne Ihre Mithilfe wäre unsere Arbeit nicht möglich!



US-Hai-Stiftung   Die US Shark Foundation wurde auch 2007 als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Miami, Florida, registriert. Gary und Brenda Adkinson sowie Prof. Mahmood Shivji sind weiterhin als Direktoren der US Stiftung aktiv. In Zusammenarbeit mit der US Foundation wurde der AES Shark Tracking Workshop organisiert und das Projekt Zitronenhaie Jupiter gestartet. 2007 war die US Shark Foundation zum ersten Mal seit ihrer Gründung kostendeckend.

Administrative Gesamtkosten bisher ca. CHF 36'000.

 


Finanzpolitik der Hai-Stiftung

Die Hai-Stiftung wurde am 29. August 1997 gegründet, untersteht als international tätige Stiftung der Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Inneren / Stiftungsaufsicht, Bern, und kann steuerlich abzugsfähige Spenden entgegennehmen. Sie legt einmal jährlich der Aufsichtsbehörde ihren Jahresbericht und ihre Jahresrechnung zur Genehmigung vor.

Die Stiftung finanziert ihre gesamten Aktivitäten durch Spenden, Vorträge oder den Verkauf von Produkten wie z. B. T-Shirts oder Plüschhaien. Der Stiftungsrat arbeitet ehrenamtlich und erhält weder Sitzungsgelder noch Lohn. Die Stiftung betreibt einen «Hai-Shop» auf ihren Internet-Seiten (T-Shirts, Plüsch-Haie, Abreissblöcke, Postkarten, Hai-Patenschaften). Der Verkaufserlös fliesst direkt zurück auf das Stiftungskonto. In der Regel geht einmal jährlich ein Mailing an alle Interessierten mit Einzahlungsschein und der Bitte um eine Spende.

Der Stiftungsrat der Hai-Stiftung entscheidet in der ersten Sitzung des jeweiligen Jahres über die Verwendung des Gewinnvortrages und des aus Spenden des Vorjahres stammenden Geldes. Bis anhin wurden keine Rückstellungen gemacht, sondern die gesamten Geldmittel für laufende Projekte, Investitionen und administrative Ausgaben freigegeben. Die Buchhaltung der Stiftung wird von der Revisionsgesellschaft Revisal (Gossau) jährlich geprüft.



Revisionsbericht der Firma Revisal: > Revision 2007 (PDF, 590 kb)


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